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Ziegen-Rassen: Folgende Ziegenrasse sind mir bekannt: (die bekanntesten von ca 130 Rassen)
Infos zur Haltung: Seit jeher dient die Haltung von Ziegen vorrangig dem Erwerb. Heutzutage steigt aber der Kreis derer, die Nutztiere mehr aus Freunde an den Tieren und Spaß am ländlichen Leben halten. Ziegen sind Herdentiere und daher nicht gern allein. Es sollte mindestens noch ein Artgenosse dazu gehalten werden, aber auch andere Tiere wie z.B: Schafe, Kaninchen, Pferde oder ein Hund werden gerne in die Familie aufgenommen! Bei der Herdenplanung solltet Ihr bedenken, dass hornlose Ziegen den gehörnten in der Rangordnung stehts unterlegen sind. Infos zum Stallbau: Ziegen sind von Natur aus sehr wasserscheu und mögen daher Regen nicht besonders gerne! Man sollte darauf achten, dass sie genug Unterstellmöglichkeiten haben und wenn möglich einen geschlossenen Stall aufsuchen können. Das hessische Tierschutzgesetz gibt vor, das ein gehörnte Ziege mindestens 2,5qm Lebensraum haben muß. Aber rein nach Logik sollte sie um nicht krank zu werden sich auch bewegen können! ;-) Je nach Gemeinde sich Offenställe und Zwingeranlagen Baugenehmigungsfrei! Ihr solltet euch vor dem Bau dort über die aktuellen Möglichkeiten informieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ziegen sehr gerne erhöht schlafen, und habe daher meinen Stall auf 2 Ebenen gebaut! Dies ist aber nicht unbedingt notwendig. Zum Stall sollte ein immer zugängliches Freigehege angrenzen, da es das Herdenleben entspannt und Aggressionen unter den Ziegen deutlich verringert. Ich habe zur Zeit ein Freigehege von 2000qm, mit Maschendrahtzaun und davor gespannten Elektrozaun. (Infos unter Zaunbau) Die Stallöffnung sollte nicht auf der Wetterseite liegen. Wenn möglich baut für euren Stall ein kleines Fundament des etwas erhöht liegt, um bei starkem Regen oder viel Schnee das feucht werden zu verhindern. Achtet darauf, dass keine Äste auf den Stall herabstürzen können und der Wind wenn möglich nicht gut angreifen kann. Als einfache Stall-Lösung (für eine kleine Herde) kann man eine Gartenhütte oder einen Pferdeanhänger nutzen. Die Gartenhütte sollte aber auf Kopfhöhe der Ziegen verstärkt werden. Wer handwerklich begabter ist, dem stehen viele Bauformen zu Verfügung! Hier ein paar Anregungen:
Infos zum Zaunbau:
Netzelektrozäune sind Ideal als Durchsprungschutz und für Schafe sehr gut geeignet! Ziegen bleiben aber gelegentlich mit den Hörnern oder Hufen im Netz hängen und können durch die Stromimpulse im wenigen Minuten zu Tode kommen. Besonders gefährlich ist diese Lösung für Jungtiere! Nach kurzer Zeit (bei guter Fütterung) sind die Ziegen sehr Ortsgebunden und entfernen sich nach einem Ausbruch nur wenige Meter und kehren normalerweise wenn möglich wieder in Ihnen Stall zurück! Eure Ziegen werden die noch so kleinste Schwachstelle entdecken und den Zaun untergriechen, durchstoßen oder überspringen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Als Ziegenweisheit gilt: "Auf der anderen Seite schmeckst besser!" Zäune und Weidezaungeräte gibts bei der Raiffeisen oder im Pferdezubehör! Adressen hierzu gibts auch bei "links"! Hier ein paar Modelle: Futter: Als Hauptnahrung solltet Ihr stets Heu füttern! Das Füttern von getrocknetem Brot, Tannenzweigen, Mohrrüben, Salat, Kartoffeln, Äpfel, Mais oder Kraftfutter ist aber auch möglich. Wasser sollte ausreichend zu Verfügung stehen. Hier ein paar genauere Angaben zum Futterwert: Der Skelettaufbau einer Ziege: Ziegenaugen - warum haben Ziegen Querpupillen? Die Katze ist ein Jäger, die Ziege ein Fluchtier. Für den Jäger ist ein gutes dreidimensionales Sehvermögen wichtig. Deshalb sind die Augen bei der Katze quasi parallel und der Pupillenschlitz senkrecht. Für die Ziege als Fluchttier, ist eine gute Rundumsicht wichtig, denn Jäger können überall lauern. Die hauptsächlich vertikal erfolgende Verengung der Pupille schränkt auch an sonnigen Tagen diese Sichtverhältnisse nicht unnötig ein!
Heilpflanzen und Ihre Verwendung (Nur Ziegen): *Achtung: Folgende Angaben wurden mir zugetragen und ich habe sie nur bedingt getestet!!!* Apfel: Verdauung, Verhindert Ablagerungen in den Gelenken, Muskel, Fettbildung (allerdings im verminderten Maße wie die frischen Früchte) Beinwell: Durchfall, Luftwege. Äußerlich bei Wunden Brennessel: Mineralmangel, Nierentätigkeit (die Wurzeln sollen intensiver wirken), Haarkleid Lavendel: Durchfall Oregano: bakterielle Infektion - Verdauungstrakt Pfefferminze: Verdauung, vegetative System, Gebärmutterprobleme Quitten: Verdauung (Gerbstoffe), Atemwege. Äußerlich als Quittenschleim bei Hautprobleme Rainfarn: gegen Koliken, gutes Wurmmittel (keine größeren Gaben, da sonst Vergiftung möglich, aber eigentlich ist Übermaß immer schädlich) Salbei: bakterielle Infektion - Mund, Rachen, Haut Wermut: Verdauung, Durchfall, Würmer, Ablagerungen in den Gelenken Zitronenmelisse: vegetative Systeme,. Geburten Weiden: Salix-Arten (Salix alba L., Salix purpurea L. etc.). Junge Rinden, wegen des hohen Salizingehaltes (auch Mineralstoffe, Gerbsäure) bei Gelenkablagerungen, Infektionen. Eichen: Rinde nicht über 2 cm dick, gegen Durchfall (Gerbstoffe) und Spülungen. Birke: Rinde junger Äste, Blätter (Laubheu!). Die Blätter (das Laubheu) sollte im Fühjahr gesammelt und getrocknet werden. Harntreibend ohne Nierenschädigung. Gutes Mittel gegen alles. Pappel: (Populus alba und Populus nigra) Entzündungen an Gelenke und der Luftwege. Walnuß: (Juglans regia) Wurmabtreibend, Verdauungsbeschwerden, Hautausschläge, Geschwüre Infos zu Krankheiten kann ich euch zumailen, oder Ihr fragt mal im Forum bei www.ziegen-treff.de nach oder Ihr schaut mal bei Links nach! Packsattel und Packtaschen für Ziegen: ja, sowas gibts auch! ;-) Auf der angegebenen Seite bindet Ihr die Bauanleitung! http://www.working-goats.de Bald gibts noch mehr :-) | ![]() | ||||||||||||||
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